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Mittwoch, 28. Januar 2015 00:00

Kennen Sie Didi Thurau? Die deutsche Radsportlegende? Den deutschen Verfolgungsmeister 1975 und 1976, Sieger bei Lüttich-Bastogne-Lüttich 1976, Radsportler des Jahres 1977 und dreifachen Teilnehmer bei der Tour de France mit Etappensiegen 1977 und 1979? Genau den!

Didi Thurau war bereits einige Male im Jagdhof zu Gast und wurde schnell ein guter Freund des Hauses. Im Juni 2015 kommt Didi nun nicht nur privat, sondern ganz offiziell in den Jagdhof. Denn: Der Ex-Profi wird unsere Rennradwoche mit Udo Bölts zum Finale an den letzten drei Tagen zusätzlich bereichern.
Die sommerliche Rennradwoche mit Udo Bölts ist im Jagdhof bereits ein Klassiker. Unsere Gäste schätzen die Gelegenheit, den humorvollen und powervollen Ex-Profi eine ganze Woche lang hautnah zu erleben, mit ihm knackig zu trainieren und seinen Geschichten zu lauschen. 2015 können Sie nun auch einen zweiten legendären Profi persönlich kennenlernen und auf wunderschönen Ausfahrten im Vinschgau von seinen Erfahrungen profitieren.
Neugierig? Die Rennradwoche 2015 findet von 31.5. bis 7.6. – in der zweiten Woche der Pfingstferien – statt. Und wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

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Mittwoch, 21. Januar 2015 00:00

Vom 31. Januar bis zum 1. Februar 2015 treten in Rabenstein im Südtiroler Passeiertal die weltweit besten Eiskletterer gegeneinander an und kämpfen um den Titel des Eiskletter-Weltmeisters 2015!

Zum Auftakt dieser einzigartigen Meisterschaft findet am Freitag, den 30. Januar, in Meran die große Eröffnungsfeier dazu statt. Dort gibt’s Unterhaltung für Groß und Klein. Ab 10.00 Uhr können die Besucher auf dem Thermenplatz das Eisklettern selbst auszuprobieren. Ab 17.00 Uhr beginnt dann das eigentliche Unterhaltungsprogramm mit Livemusik, einer Modenschau, Tanzeinlagen und einem Kinderprogramm. Im Rahmen dessen werden die verschiedenen Teilnehmer des Wettbewerbs vorgestellt. Des Weiteren tragen die Top Acht der weltbesten Speed-Kletterer am Eisturm auf dem Thermenplatz einen kleinen Wettkampf untereinander aus. Die Eröffnungsfeier sowie das dortige Eisklettern am Thermenplatz ist für alle Besucher kostenlos.

Programmübersicht der Meisterschaft in Rabenstein:

Am Samstag und Sonntag startet dann der eigentliche Eiskletter-Wettkampf in Rabenstein.

Den Anfang machen die Eiskletterer (Herren) am Samstag, 31. Januar, um ca. 09.15 Uhr mit den Qualifikationsrunden. Um 14.00 Uhr kommen die Damen zum Zuge und tragen das Halbfinale untereinander aus. Später sind dann die Speed-Kletterer an der Reihe und tragen ihre Finals aus (zuerst die Damen um 19.15 Uhr, danach die Herren um 20.15 Uhr).

Am Sonntag, den 1. Februar, wird dann das Halbfinale und das Finale der Eiskletter-Weltmeisterschaft ausgetragen. Die Halbfinals beginnen bereits ab 8.30 Uhr, gefolgt von den Finals ab 13.00 Uhr. Während des ganzen Tages findet ein unterhaltsames Rahmenprogramm mit DJ, einer Feuershow und einem abschließenden Feuerwerk statt.

Für weitere Informationen rund um die Eiskletter-Weltmeisterschaft in Aktivparadies Südtirol besuchen Sie die Webseite des Eisturms Rabenstein unter www.eisklettern.it.



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Freitag, 7. November 2014 00:00

Es gibt Tage, die dürften ewig dauern. Und „servus“ sagen macht manchmal so gar keinen Spaß. So ging es mir, als unser Saisonfinale mit den Bike-Profis zu Ende ging.

Vier Tage Trail-rocken was das Zeug hält – das war das Motto mit den „LadykrachernInes Thoma, Antje Kramer und Julia Hofmann Ende Oktober bei mir im Bikehotel Jagdhof. Nur wenige Teilnehmer konnten sich anmelden, um zusammen mit mir die Trails rund um Latsch unsicher zu machen – schließlich wollen wir nicht in wilden Horden durchs Gehölz brettern, sondern in kleinen Gruppen großen Bike-Spaß erleben.
Und so war’s: In vier Tagen machten wir über 9.000 Tiefenmeter und nur wenige Höhenmeter –richtig Enduro-Biken eben. Ich kann mich nicht erinnern, in meiner Zeit als Bike-Guide je eine so starke und homogene Gruppe geguidet zu haben.
Jeder Tag startete mit einem gemeinsamen Frühstück, dann ging es los zum Trailsurfen „de luxe“. Gegen 16 Uhr rollten wir wieder im Jagdhof ein. Wir stürzten uns auf Cappuccino & Kuchen vom Buffet – ja, auch bergab fahren ist anstrengend. Danach stand Regeneration auf dem Programm: eine Runde im Pool drehen, ein bisschen im Jacuzzi dümpeln, in der Sauna die Muskeln mit Wärme verwöhnen. Und punkt 19.30 Uhr standen wieder alle da – entspannt und erholt, bereit fürs gemeinsame Schlemmen und für die muntere Rückschau auf den gemeinsam erlebten Tag. Beim Digestif an der Hotelbar ließen wir am Flat Screen die Fotos des Tages an uns vorbeiziehen – eine Extra-Trainings-Einheit für die Lachmuskeln! Denn auch routinierten Klasse-Bikerinnen und Bikern legen am Trail den ein oder anderen lustigen Ausrutscher hin.
Ich freue mich schon jetzt, dass Antje und Ines im nächsten Jahr gleich zweimal zu uns in den Jagdhof kommen, um wieder ein charmantes Trail-Feuerwerk in Latsch im Vinschgau zu zünden. Dann heißt es wieder: Lady-Kracher der Extraklasse im Mai & Saisonafinale mit den Lady-Krachern im Oktober.
Und es wird sicher wieder ein großer Spaß werden, dafür stehe ich mit meinem Namen euer "Piri"!
[trailbiker]

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Sonntag, 2. November 2014 07:51
Alle Singles unter den Bikern können schon mal beim Chef den Urlaub für 2015 beantragen

Eine Single & Trail Woche ist ideal für
- fortgeschrittene Biker/in,
- technische Abfahrten mehr lieben als schweißtreibende Aufstiege
- auch mal alleine in den Bikeurlaub fährt
- neue und gleichgesinnte Leute kennen lernen will

Wir zeigen euch unsere schönsten und geheimsten Trails und dabei steht das pure Bikeerlebnis im Vordergrund:
kraft- und zeitraubende Anstiege werden auch gerne mal mit Bergbahn und Shuttle kompensiert und am Ende reduzieren sich die Touren auf die herrliche Natur, das atemberaubende Panorama und den nackten Bikegenuss auf traumhaften Trails...

Programm:
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Inklusivleistungen
- 7 Übernachtungen mit Halbpension
- 6 geführte Trail und Freeridetouren
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zum Gesamtpreis pro Person inklusive Halbpension
- im Einzelzimmer € 1.083
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alle Termine 2015 für die Single & Trail Woche
14. - 21. Juni,
12. - 19. Juli,
23. - 30. August,
06. - 13. September und
04. - 11. Oktober 2015
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Dienstag, 7. Oktober 2014 00:00

Mitte Juli hat sich ein Teil des Bike2do-Teams in den Bikeurlaub aufgemacht. Uns verschlug es für eine Woche in das Trailparadies Vinschgau in Südtirol. Mit dabei war selbstverständlich auch ordentlich Testmaterial.

Natürlich wollten wir neben unseren privaten Bikes auch mit einem Testbike die Trails shredden. Somit beschlossen wir im Vorfeld mit dem Inhaber des Bike MAXXTestcenters in Latsch (Vinschgau) ein Bike für 4 Tage auf die lokalen Tracks zu entführen. Um bestmöglich über die Trails zu jagen und jegliche verblockten Stellen überfliegen zu können, entschieden wir uns für das MAXX FAB4 650B Enduro.

MAXX ist ein deutscher Bikehersteller, welcher seinen Sitz in Rosenheim (DE) hat und die komplette Rahmenentwicklung und Fertigung am Standort vereint. Da kann sich der Stempel “Made in Germany” auf den Rahmen wirklich sehen lassen. Ebenso werden die Bikes nicht einfach nur wie bei anderen Versendern von der Stange produziert. Hand-Made und Individualität stehen im Fokus jedes Bikes. Das Rad wird auf den Kunden angepasst und kann, wenn gewünscht, bezüglich Geometrie, Rahmenfarbe etc. individualisiert werden. Weiterhin ist es möglich sich das Bike mit Wunschkomponenten zu konfigurieren oder auf vorgefertigte „Kompontenfolien“ zurückzugreifen. Um bei der Vielzahl an Konfigurationsmöglichkeiten nicht den Überblick zu verlieren, wird man dabei als Kunde rundum sorglos beraten.

Die schnelle Auslieferung des Wunschbikes nach Auftragseingang bekommt von uns einen großen Daumen, da diese innerhalb von 14 Tagen erfolgt. Ich denke dies zeigt ziemlich deutlich, dass sich die Firma deutlich von der Konkurrenz unterscheidet. Doch kann unser Testbike ebenso im Licht funkeln, wie das Label? Enduro bedeutet, im Uphill bestmöglich pedalieren zu können, um dann größtmöglichen Spaß auf der Abfahrt zu haben. Dieses Gefühl vermittelt der Testhobel mit einem Rahmengewicht von leichten 2,72 kg voll und ganz.

Der Lenkwinkel ist mit 66.8° schön flach und der Sitzwinkel mit 74° so gewählt, dass man eine zentrale und aufrechte Sitzposition einnimmt. Unterstützt wird diese weiterhin durch den kurzen Vorbau, was der Handlichkeit des “L” Rahmens zusätzlich zu Gute kommt. Der Schwerpunkt liegt sehr zentral und die Tretlagerhöhe fällt beim FAB4 mit 352 mm (-5 mm absenkbar) äußerst komfortabel aus, weshalb man sich auch keine Sorgen machen muss, dass man im verblockten Gelände aufsitzt. Trotzdem bleibt der Abstand des Tretlagers zum Untergrund noch klein genug, um in Kurven Push und Pull Bewegungen flüssig umzusetzen – tolles Gefühl! Je weniger man die Bremse betätigt, desto mehr Spaß vermittelt die Rakete von MAXX. Hier liegt der Fokus ganz klar auf grenzenlosem Auslauf. Nicht um sonst sind einige bekannte Racer bei der “Enduro World Series” mit dem FAB4 schnell unterwegs. Fahrwerkstechnisch wird das Rad mit einer SR Suntour Auron Forke ausgeliefert. Neben High und Low Speed Druckstufe fallen die Einstellungsmöglichkeiten für ein Bike dieser Preisklasse ausreichend aus. Im Hinterbau wurde im Testbike ein Marzocchi Roco mit Druckbehälter verbaut. Beide Federelemente fuhren sich gut, wobei uns der Dämpfer besonders gefallen hat. Ist dieser auf den richtigen Sag eingestellt, leistet er hervorragende Arbeit. Man hatte das Gefühl, Dämpfer und Frame wurden zusammen entwickelt. Mit aktiviertem Lock Out am Heck fährt sich das MAXX im Uphill straff wie ein CC Bike, während im Downhill alle Geschütze aufgefahren werden und das Bike zum soliden Downhiller mutiert.

Der 2×10 Shimano SLX Antrieb arbeitet, wie in den anderen Tests bereits erwähnt, souverän. Ein breites Grinsen haben uns bei jeder Abfahrtssektion die Bremsen auf das Gesicht gezaubert. Die Shimano Zee Bremsanker haben uns während der Testtage sehr überzeugt. Sie bieten einen knackigen Druckpunkt, verzichten auf Qietscherei und brachten zu jeder Zeit ausreichend Verzögerung hervor. Weiterhin haben uns das Cockpit mit kurzem Truvativ Vorbau und breitem Lenker gefallen. Die Ergon Griffe wurden nach dem ersten Trailride in die Ecke gelegt und gegen 66Sick Enduro Griffe getauscht.

Der per Hand eingespeichte Laufradsatz besteht aus Mavic EN321 Felgen in Kombination mit SRAM X9 15 mm / X12 Naben. Dieser war zwar nicht der Leichteste, fühlte sich auf den teils ruppigen Passagen aber sehr stabil an. Die Reifenwahl ist, wie die Zahncreme auf der Zahnbürste, immer eine individuelle Angelegenheit und sollte auch je nach Terrain angepasst werden. Bestückt war der Testhobel mit Schwalbe Hans Dampf Reifen. Die Variosattelstütze durfte selbstverständlich auch nicht fehlen. Hier implantierte man eine Kind Shocks. Das Gesamtgewicht lag bei 14 kg, kann aber mit Upgrades noch auf ca. 12 kg gedropt werden, was für ein Enduro Spitzenwerte wären. Wer genauere Details zum Rahmen oder zur Bikekonfiguration wünscht, wird bei MAXX fündig.

Da wir es in den vier Testtagen nicht noch geschafft haben ein Video zu drehen, greifen wir an dieser Stelle auf den schön gemachten Teaser von MAXX Bikes zurück.
[trailbiker] 

 



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Montag, 15. September 2014 00:00

Diese Trendsportart ist auch im Bikeparadies Vinschgau schon längst bekannt und definitiv nichts für schwache Nerven, denn beim Freeriden geht es mit hoher Geschwindigkeit abwärts! Damit es nicht zu Unfällen kommt, sollte man wichtige Regeln beachten

Wichtige Regeln für den unvergesslichen Freeride Spaß im Vinschgau

Freeriden ist eine ganz besondere Radsportart bei der es gilt, eine steile Strecke mit Abhängen, engen Kurven und schnellen Teilstücken mit dem Rad oder MTB bergab zu bewältigen. Dabei zählt es nicht nur, dass die Strecke so schnell wie möglich zurückgelegt wird, sondern es müssen auch zahlreiche Hindernisse umfahren werden. Wer diese Sportart praktizieren möchte, der sollte gut vorbereitet sein und unter anderem sollte man in Besitz eines speziellen Rades sein. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit und dem gefährlichen Gelände, muss das Rad besondere technische Anforderungen erfüllen. Damit der Fahrer vor unebenen Böden geschützt ist, sollte das Freeride-Bike sowohl an der Fahrradgabel vorne aber auch am Hinterrad, über Stoßdämpfer mit einem ca. 160 mm großem Federweg verfügen. Für eine hohe Bremsleistung bei jedem Wetter sorgen vollhydraulische Scheibenbremsen. Reifen sollten großvolumig und stabil sein, jedoch sollten je nach Witterung und Bodenbeschaffenheit diverse Reifenprofile genutzt werden. Freerider verfügen über neun bis zehn Gänge und können nur an der Hinterachse geschaltet werden. Eine angemessene Schutzkleidung für den Fahrer ist bei dieser Sportart Pflicht, denn bei der Abfahrt kann eine Geschwindigkeit von bis zu 80 kmh erreicht werden. Geistige und körperliche Fitness ist ebenfalls ein Muss, denn neben Ausdauer und Kraft, sollten Freerider ein gutes Reakionsvermögen und eine detaillierte Streckenkenntnis besitzen! Wer alle diese Regeln beachtet und die Abfahrt ohne Übermut, sondern mit Respekt angeht, der wird im Freeride & Enduro Paradies Vinschgau voll auf seine Kosten kommen!

PS: Die wohl flowigste Freeride Strecke im Vinschgau ist der Holy Hanson Trail bei Latsch!



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Freitag, 5. September 2014 00:00

Julia Hofmann, eine der wohl talentiertesten Bikerinnen Deutschlands,
weiß was Frauen wollen! Ab 2015 wird sie sich bei den Bike Lady Wochen
vom 07.04.-12.04.15 im Jagdhof
um die Damen kümmern!

Die 29-jährige gelernte Schreinerin aus dem schönen Frankenland ist eine von wenigen deutschsprachigen Frauen die regelmäßig an den Rennen der Enduro World Series teilnimmt. Ab April 2015 wird Julia den weiblichen Bikefans im Jagdhof dabei helfen, die Fahrtechnik zu verbessern!

Biken im Trail-Paradies Vinschgau

Wenn Julia gerade nicht auf dem Bike sitzt oder beim Schreinern ist, dann schraubt sie gerne an ihren Bikes, kümmert sich um ihre Schweine oder joggt mit ihrem Pferd! Seit etwa einem Jahr ist die Frankenländerin mit ihrem Studium der Innenarchitektur fertig und macht nun das, was sie am liebsten macht: Fahrradfahren! Mit etwa 20 Jahren hat Julia mit dem Biken begonnen und fährt dieses Jahr schon ihre dritte Rennsaison. Mit Recht wird sie als wahrer Stern am Enduro-Bikehimmel bezeichnet! Sollte Julia mal nicht Fahrtechnikkurse für Männer und Frauen geben, oder auf Camps sein, die speziell für Frauen ausgelegt sind, dann ist sie auf ihren Hometrails im Frankenland unterwegs. Nachdem sie heuer bereits einigen Bikeladies flowige Tage beim MountainBike Women´s Camp 2014 in Latsch beschert hat, möchte sich Julia 2015 noch intensiver bei Camps den Frauen widmen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir Julia Hofmann auch für die Lady-Woche im nächsten Jahr gewinnen konnten! Auch beim Women's Camp im Mai wird Julia mit ihrem Know-how den Bikerinnen mit Rat & Tat zur Seite stehen.

Lady-Wochen im Bikehotel Jagdhof

Während den Bike-Lady-Wochen im Jagdhof wird Julia auf alle Schwächen und Probleme der Teilnehmerinnen eingehen und ihnen wertvolle Ratschläge und tolle Tipps geben. Auch in Punkto schrauben & reparieren steht sie mit ihrem Fachwissen zur Verfügung. Die neu erlernten Techniken können dann umgehend auf den Trails aller Schwierigkeitsstufen rund um Latsch ausprobiert und geübt werden. Kein Stress, keine Angst, nur Dolce Vita, lässige Trails, eine herrliche Landschaft, leckeres Essen und ganz viel Spaß mit Julia Hofmann, erwartet die Teilnehmerinnen auch im April 2015 wieder bei der Bike-Lady-Woche im Jagdhof in Latsch!



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Montag, 28. Juli 2014 00:00

Die Gehrig-Twins surfen mehr als 15.000 Tiefenmeter Singletrails an einem Tag!

Im Rahmen der Sportsendung „Sommer Challenge 2014“ des Schweizer Fernsehens wurde am 16. Juli auf den legendären Mountainbike-Trails von Latsch im Vinschgau ein Weltrekord aufgestellt. Im Auftrag der „Sommer Challenge“ stellten sich die Mountainbike-Racing-Zwillinge Anita und Caro Gehrig einer extremen sportlichen Herausforderung. Die Challenge lautete: 15.000 „Tiefenmeter“ Singletrails an nur einem Tag auf verschiedenen Strecken bergab zu fahren. Die Bedingungen: Für die Bergauffahrten sind keine extravaganten Mittel erlaubt; nur Bergbahn oder Shuttlefahrzeug. Alle Abfahrten müssen korrekt und mit Respekt vor der Umwelt durchgeführt werden. Und: Erlaubt sind ganz normale Enduro-Bikes sowie eine klassische Ausstattung mit normalen Helmen und Protektoren. Kurzum: Die Sache sollte – theoretisch – für jeden Biker mit gebräuchlichen Mitteln machbar sein.

Die Idee zu diesem Projekt hatte Thomas Giger, Herausgeber des Schweizer Bike-Magazins RIDE. Gemeinsam mit Mountainbike-Legende Thomas Frischknecht hatte er im vergangenen Jahr in Davos 13.572 Meter Höhendifferenz in über 13 Stunden geschafft und hielt damit den Weltrekord. Giger wusste: So ein Weltrekordversuch ist am besten im Trailparadies Latsch machbar. Lange Sommertage mit vielen Stunden Helligkeit, zuverlässig schönes Wetter und unzählige Trails; das waren die Anforderungen ans Revier – und da ist der mittlere Vinschgau nun wirklich perfekt. Und Giger wusste auch: Der bikeverrückte Hotelier Martin Pirhofer vom Aktiv & Bikehotel Jagdhof in Latsch ist der perfekte Guide für dieses Projekt. Also erzählte Thomas Giger seinem Freund und Local Martin "Piri" von der Idee – und der war sofort Feuer und Flamme. Schließlich liebt Piri das Biken und Trailsurfen ebenso wie neue Herausforderungen und das Verschieben von Grenzen.

Martin legte gleich los, denn gut geplant ist halb gewonnen!

Sofort begann ich mit der Planung. Eines war mir von Anfang an klar: Die Challenge wird ein Wettlauf gegen die Zeit, mit mindestens 15 bis 16 Stunden müsste man wohl rechnen. Zwei Wochen lang grübelte, testete und plante ich als passionierter MTB-Guide, wie man die Trails logistisch am besten verbinden konnte. Wann man die Seilbahn, den Sessellift und wann das Shuttle nutzen sollte. Und wann eventuell eine Pause drin war. Und eines war mir schnell klar: Um die angestrebten 15.000 Tiefenmeter möglichst mit Tageslicht zu erreichen, mussten wir und das ganze Team früh raus. Die Bike-Ladies Anita und Caro besuchten mich einmal vorab in Latsch, um uns kennenzulernen, gingen wir gemeinsam auf Tour, damit wir uns aufeinander einzustimmen konnten, da wir uns zuvor noch nicht kannten.
Am 16. Juli war es dann soweit. Wecken um 04:00 Uhr, Thermo-Frühstück in der Jagdstube und erste Auffahrt um 05:00 Uhr. Start in den ersten Trail: 5:30 Uhr.

Doch die pure Planung war natürlich nicht genug: Da Anita und Caro unsere Vinschgau-Trails nicht kannten, wurden sie von mir & Felix, einem einheimischen Guide von Bikereldorado unterstützt. Wir fuhren den erfolgreichen Enduro-Profis voran und leiteten sie ein ums andere Mal sicher und schnell ins Tal. Doch trotz gut funktionierendem Team, bestem Wetter und ohne zeitaufwendige Zwischenfälle – nur einen Platten, drei verschlissenen Bremsbelägen, sowie eine geschrotete Bremsscheibe – erkannte ich schnell: Es wird verdammt knapp! Zum Mittagessen – so viel Zeit musste dennoch sein – legten wir einen Rekord im Pasta-Essen bei mir im Hotel Jagdhof hin, und weiter ging’s mit Trailsufen. Zwischen den Abfahrten gab es – außer den Fahrten mit der Bergbahn hinauf nach St. Martin und dem Sessellift zur Tarscher Alm oder den Shuttle-Fahrten – keine Pausen. Und letztere konnte man kaum als Pausen bezeichnen: Unser Shuttle-Fahrer Franz Schuster, ehemaliger Nationalparkhüter und ebenfalls Guide-Kollege aus dem Bikereldorado Team, gab mit seinem Pick-Up bergauf ordentlich Gas und sorgte auf den kurvigen Strecken dafür, dass uns allen der Adrenalinspiegel nie absackte. „Ganz ehrlich: Im Vergleich zu den Shuttle-Fahrten mit Franz waren die rasanten Trail-Abfahrten fast schon erholsam“. :-)

Zwei Drittel geschafft!

Doch trotz Nervenkitzel, enormer Anforderungen an Kraft, Konzentration und Fahrtechnik sowie einem kleinen Motivationstief nach dem Mittagessen: Gegen 16.00 Uhr war die 10.000er-Marke erreicht – und „ab da wussten wir: Es geht!“ Ich selbst habe  zwar immer daran geglaubt und uns alle immer wieder motiviert, aber spätestens jetzt glaubten es alle, dass das erklärte Ziel zum Greifen nah ist. Auf den restlichen Trails galt es jetzt nochmals richtig Gas zu geben. Auch Anita berichtete später: „Die 10.000er-Marke brachte die Wende. Wir hatten wieder Energie und waren von da an "nicht mehr zu bremsen“.

Apropos Energie: Im Vorfeld hatte ich mich natürlich nicht nur um die Strecken gekümmert, sondern auch bei Thomas Stricker, Sport- und Heilmasseur und ehemaliger Fitnesstrainer bei uns im Jagdhof, Rat und Tipps geholt. Thomas wusste: „Die Challenge verlangt von uns in körperlicher, psychischer und mentaler Ebene alles ab.“ „Das Gehirn braucht viel Energie. Passt auf, dass Ihr nicht die Konzentration verliert.“ Denn diese über den ganzen Tag aufrechtzuerhalten, ist ebenso schwierig wie wichtig. Schließlich kann bereits der kleinste Fehler zu folgenschweren Stürzen führen – und das war’s dann mit der Challenge. Seine Ernährungsempfehlung, um den Blutzuckerspiegel konstant hoch zu halten, optimale Leistung abzurufen und gute Konzentration zu garantieren, lautete: Fruchtzucker, Fruchtsaftschorlen und Nussmischungen – regelmäßig über den Tag verteilt einzunehmen. Und daran hielten wir uns dann auch.

Endspurt – auch bergauf!

Als es dann langsam dunkel wurde, keine Bergbahn mehr zur Verfügung stand und die Zeit knapp wurde, half freilich keine Nussmischung der Welt – sondern nur noch Shuttle-Fahrer Franz. Und der zeigte am Ende noch mal, was in ihm und dem Pick Up steckte. Er chauffierte uns – Nervenflatternd – im Affenzahn auf den letzten Trail den „Lucky 13“, was ihm von da an bei den Twins den Spitznamen „Crazy Driver Franz“ einbrachte. :-)

Doch der Einsatz aller Beteiligten hat sich gelohnt. Um kurz nach 22.00 Uhr – nach 16 Abfahrten und 17 Stunden – hieß es: Anita und Caro Gehrig haben den bisherigen Singletrail-Weltrekord von Frischi & Giger um 1.545 Tiefenmeter geknackt! Mit exakt 15.117 Tiefenmetern an einem Tag! Fazit: Challenge geschafft! Und nicht nur das: Das Trailparadies Latsch-Vinschgau ist jetzt ganz offiziell Weltklasse. Dank des Einsatzes leidenschaftlicher Locals und einer sensationellen Fahrleistung der Twins Anita & Carolin Gehrig, die eine bewundernswerte Leistung abgeliefert haben.
Mädels ihr seid die Größten, ich verneige mich vor euch!

Mein Dank geht an alle Beteiligten die uns Tatkräftig unterstützt haben und ganz besonders auch an Roman, dass er uns seinen Pick Up zur Verfügung gestellt hat, sowie David & den Mitarbeitern von unserem Bike-Shop "Maxx Bike Eldorado" für den tollen Service. Danke auch an Philipp Ruggli für die sensationellen Fotos während der Challenge!

Bis demnächst euer Martin "Piri" Pirhofer. 



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Sonntag, 8. Juni 2014 18:45
Schon lange geplant und heuer endlich gemacht... Eine Higlighttour in die Berge um Brixen gepaart mit einer Hüttenübernachtung.
Meine norwegischen Freunde sind verdammt fit und liesen es sich nicht nehmen auf Shuttle und auch auf die Kabinenbahn zur Plose hoch zu verzichten.
Da unser Tagesziel die Kreuzwiesenhütte im Lüsner Tal war, wusste ich schon am morgen, dass von den 9 Gladiatoren einige wohl die kanpp 3000 Höhenmeter nicht schaffen werden.
Ich sollte Recht behalten und 30% mussten vorzeitig den Rückweg nach Brixen antreten.
Die restlichen 6 Biker genossen eine herrliche Tour über das Würzjoch, Maurerberg und Wieser Alm bis zur traumhaften Kreuzwiesenhütte.
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Ein gemütlicher Abend mit ausgezeichnetem Essen und ein paar Bierch rundete den Tag zur Perfektion ab.
Am nächsten Morgen nahmen wir das Astjoch (2.197 mt) in Angriff und liesen uns noch auf der Ronerhütte mit Leberknödel und Co. verwöhnen.
Über geheime Trails gelangten wir schließlich nach Mühlbach (Pflichtkaffe beim Horst von der Weissen Lilie) und bald darauf wieder nach Brixen. Alle waren der Meinung: "we have to do this again next year"



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Dienstag, 6. Mai 2014 11:22
In den letzten Jahren war das Bikeguiding in der Goldenen Krone absolute Chefsache.
Seit 3 Saisonen wird Alex nun tatkräftig von Bikeguide Wolfi unterstützt.
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Er hat sich noch kaum von seiner anstrengenden Wintersaison (Snowbardlehrer) erholt und schon wird er täglich hart von Biker und Rennradler ran genommen. 
Jetzt, Anfang Mai ist Brixen bei Bikern beliebter denn je... wenn wunderts bei diesen Bedingungen :-)