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Sonntag, 16. August 2015 00:00

Es gehört ja zu den Pflichten eines Bike-Hoteliers, immer auf dem Laufenden zu bleiben. Also schnappte ich mir gestern Guide Matthias und Hotelgast Urs und zwang sie, mit mir die neuen Trails der „3 Länder Enduro Tour“ zu inspizieren.

Hier ein kurzer Bike-Bericht über einen grenzüberschreitenden, rockigen Trail-Tag.
Wir ließen uns vom Hotel-Shuttle zur Talstation der Schöneben Bahn bringen. Bikes runter vom Ständer, rauf mit den Schonern und gleich mit der Umlaufbahn bis zur Bergstation Schöneben. Der neu angelegte Schöneben-Trail hat’s gleich schon ganz schön in sich: Er ist ziemlich wurzelig und bis zur Talstation waren alle Muskeln gehörig warm geschüttelt.
Bei unserer zweiten Bergfahrt geht’s nach dem oberen Trail auf die Transferpassage über die Reschner Alm bis zum Grünsee nach Nauders. Etwa 220 Höhenmeter und wir sind auf Österreichischem Territorium. Wir fahren über teils bestehende und teils neue Trails bis zum Grünsee und weiter zum Schwarzsee. Diese Trails würde ich zwischen S0 – S1 laut Singletrailsskala einstufen!
Über eine weitere Transferpassage geht’s zur Bergstation vom Mutzkopflift. Beim Anblick des Bergrestaurants stellen wir fest, dass länderübergreifendes Biken recht hungrig macht. Einkehr! Gestärkt rocken wir alle drei Trails rund um den Mutzkopf. Der Elven-Trail ist als S3 eingestuft und er verzeiht tatsächlich keine Fehler. Die anderen beiden Trails sind ziemlich wurzelig, aber hier kommt auch schon mal die ein und andere Flow-Passage dazu.
Über den Riatschhof und den alten Weg nach Nauders geht’s dann bis kurz unterhalb der Bergkastelbahn – unsere letzte Steighilfe bis auf 2.200 m hinauf. Nach einer Kaffeepause treten wir zu den Panzersperren nach Plamort und weiter über die grüne Grenze zurück nach Südtirol und zu dem bekannten Aussichtsfelsen. Das Panorama von hier ist sensationell: Reschen, Haidersee und im Hintergrund König Ortler! Über den Etsch-Trail, der teilweise auch neu angelegt wurde, trailen wir hinunter bis zum Ausgangspunkt nach Reschen.
Fazit: Die Trails sind teilweise naturbelassen und somit wurzelig und steinig. Technik-Liebhaber und Trail-Experten kommen also voll auf ihre Kosten. Aber wer mit der „3 Länder Enduro Tour“ liebäugelt sollte schon beachten, dass der Großteil der Trails im Bereich von S2 und S3 liegen. Hier einige Bilder!



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Sonntag, 9. August 2015 00:00

Weil ich immer wieder gefragt werde, was denn nun was bedeutet, hier eine kurze Erklärung einiger der wichtigsten Bike-Begriffe:

All-Mountain
Im Grunde sagt die englische Bezeichnung ja schon alles – und gleichzeitig ist es genau deshalb so verwirrend... ALL – alles umfassende Bergtouren mit Bikes, die alles können. Klingt recht breit und das ist es auch.
Der Bike-Typ: All-Mountain bedeutet in erster Linie, dass man gerne bergauf wie bergab fährt und das auf unterschiedlichstem Gelände: Schotter, Wald-, Wurzel-, Wiesen-Trails.
Das Bike: Sollte natürlich entsprechend ein perfektes Allrounder-Fully sein. Was das aktuell heißt? Federweg von etwa 130-150 mm (abhängig von Geschmack und Laufradgröße), ein Gewicht, das (je nach Größe) unter 13 kg liegt und eine Geometrie, die sportlich, aber nicht zu rennlastig ausfällt.

Enduro
Das Bike-Boom-Segment schlechthin in den letzten Jahren. Das hängt unter anderem auch mit den Enduro-Rennserien zusammen, die immer populärer geworden sind. Wir haben ja hier in Latsch auch unsere legendäre Trail Trophy.
Um was es geht:
Der Bike-Typ: kurze, knackige Passagen hinauf und satte Strecken hinab – und hinauf und hinab... Die Abwechslung aus Treten im Anstieg und schnellen Abfahrten schlaucht ganz schön. Inzwischen gibt es die entsprechende Ausrüstung: kleinere Rucksäcke (oft mit Rückenprotektor); Enduro-Helme, die tiefer in den Nacken gezogen sind und teilweise auch zum Voll-Visier-Helm umgerüstet werden können, wenn es richtig zur Sache geht; Protektoren – entweder hart oder soft, je nach Einsatz und Vorliebe. Gängig sind zumindestens Knieschoner.
Das Bike: Im Vergleich zum All-Mountain warten die Enduro-Maschinen mit noch mehr Federweg auf. Es geht los bei 150 und hinauf bis etwa 180 mm. Das Gewicht ist entsprechend höher, teilweise bis 15-16 kg. Sitzen tut man aufrechter, die absenkbare Federgabel erlaubt eine gute Sitzposition bergauf und inzwischen ist ein 1x 11-Schaltung mehr oder weniger Standard. Das heißt: 1 Kettenblatt vorne und somit auch nur noch eine rechtshändige Schaltung. Das limitiert in extrem steilen Passagen, bietet aber zahlreiche Vorteile.

Freeride
Abfahrtorientiert! Das sind Freerider. Das Bergauf wird so gut wie möglich vermieden, das Bergab dafür umso mehr gefeiert.
Der Bike-Typ: Mit Liftunterstützung hinauf, in Ruhe Protektoren anlegen und dann runter! Gerne auf anspruchsvollen, technischen Trails, gerne mit Anliegern, gerne mit Sprüngen. Und das dann gerne mehrmals. Danach unten in der Sonne sitzen und entspannt ein isotonisches Getränk zu sich nehmen.
Das Bike: Ans Hinauf wird hier nicht mehr so sehr gedacht. Deshalb sehr gut Federweg (160-200 mm), hohe Stabilität und damit auch hohes Gewicht. Im Gegensatz zu den reinrassigen Downhill-Bikes sind die Freerider meist noch agiler in Sachen Handling. Ich würde sagen, dass das Enduro- & Freeride- Bike ziemlich nahe miteinander verwand sind.

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Montag, 3. August 2015 00:00

Die hochalpine Highlightwoche haben wir vergangenes Jahr eingeführt und sie wird definitiv ein fester Bestandteil unseres Bike-Jahres. Es sind sozusagen meine alpinen Lieblingstouren in eine Woche gepackt. Maximales Trail-Surfen, anspruchsvolles Freeriden, viel Fahrtechnik, viel Gusto – dieses Jahr war’s einfach wieder grandios.

Manchmal geht’s einfach nicht anders: Eigentlich soll man ja nicht ständig mit Superlativen um sich werfen. Nicht zu viel „das Beste“, „Schönste“, „Höchste“ und so. Aber was sein muss, muss sein. Was gesagt werden muss, muss gesagt werden: Unsere hochalpine Highlightwoche war gespickt mit Höchstgefühlen und die müssen raus.  Mit dabei waren:
Manfred Stromberg, Fahrtechnik-Profi & Inhaber der MTB-Schule „Bikeride
14 Teilnehmer, davon 4 Frauen – in Sachen Technik und Spaß alle auf sehr hohem Niveau.
Und natürlich Ich, "Piri"!   Das haben wir bei bestem Wetter getan:

Tag 1: Latsch-Tarscher Alm mit Liftunterstützung:
3 Abfahrten zum Kennenlernen und zur Gruppeneinteilung

Tag 2: Madritschjoch mit Bike-Übergang auf 3.146 Meter
Der höchste Punkt unserer Woche. Und dann geht es glatte 34 km nur Trails hinab bis an den Jagdhof auf 645 m! Über 2.700 Tiefenmeter feinster Trail-Spaß am Stück! Und trotz so viel Freeride-Action gab’s keine Wunden zu lecken – nur Muskeln zu massieren.

Tag 3: Der sensationelle Tibet Trail
Was kann man dazu sagen: Wir fahren von der hochalpinen Gletscherwelt am Stilfserjoch und nach mehr als 3.000 Tiefenmeter kommen wir am Jagdhof in dem mediterranen Latsch raus. Unter unseren Reifen jeglicher Trail-Untergrund und dazu gefühlte 150 Spitzkehren. Die abwechslungsreichste Tour, die man sich vorstellen kann.

Tag 4: Göflaner Schartlkamm Tour
Die heißeste Auffahrt spendierte uns der Forstweg zum Schartlkamm am Südhang vom Martelltal. Es floss reichlichst Schweiß! Und das nicht nur beim Fahren, sondern auch in der fast einstündigen Tragepassage. Belohnt wurden wir mit technisch kniffligen Passagen – und dann dem einmaligen Flow auf dem Holy Hanson Trail. Den coolsten Abschluss gab’s dann im Café Helene im Ort mit viel Eis.

Tag 5: Goldsee & Bimbam Trail
Noch einmal absolute Gusto-Schmankerlam finalen Tag. Aber für mich war an dieser Woche auch das Team ein Highlight. Die Touren sind technisch sehr anspruchsvoll und alle haben sie grandios gemeistert und waren total begeistert von der Landschaft und den Trails. Keiner hat sich verletzt. Naja, den tiefsten Sturz hatte ich selbst, als ich in einen Rosenbusch gerutscht bin und mir meine schönen, langen Beine zerkratzt habe – aber für so eine Gruppe muss man Opfer bringen!

Fazit: Superlative wie am Schnürchen. Gesamt über 13.000 Tiefenmeter-Mix aus ruppigen Downhills, kniffligen Technik-Passagen und purem Freeride & Enduro-Flow. Einfach Sensationell, als Beweis hier die Bilder zu den einzelnen Touren!#+
Ich freue mich heute schon auf die Hochalpine Freeride-Woche 2016 euer Piri.



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Sonntag, 2. August 2015 00:00

Vom 24.10. – 29.10.2015 geht es im Bikehotel Jagdhof mit den Lady-Krachern Ines Thoma und Antje Kramer richtig zu Sache – und das nicht nur auf den Trails. Die Damen sind nicht nur Top-Bikerinnen, sondern auch Top-Menschen. Das finden sie auch von der jeweils anderen. Wir haben sie getrennt voneinander zueinander befragt...

Was kann Ines besonders gut auf dem Sattel?
Ines beherrscht ihr Bike in allen Bereichen. Sie kann super gut in den kniffeligsten Spitzkehren umsetzten.

Was kann Ines besonders gut im Leben?
Sich sehr gut ausdrücken! Und sie ist zielstrebig und ehrgeizig, dabei aber ausgeglichen und unglaublich nett. Das musst du erst einmal alles zusammenkriegen in einer Person. Außerdem hat sie einen tollen Humor und man kann richtig viel Spaß mit ihr haben. Hach, ich genieß die Zeit mit ihr!

Was kann Ines überhaupt gar nicht?
Oje, ich glaub sie kann alles...Vielleicht noch nicht so gut springen, aber ich weiß, dass sie daran arbeitet und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis sie das auch hin bekommt.

Was hast Du von Ines gelernt?
Das Umsetzten ins Spitzkehren! Habs nur leider noch nicht richtig drauf. Ja, ich muss mich da noch etwas mehr ins Zeug legen. ABER so ein paar leichte Spitzkehren kann ich schon...

Was hat Piri von Euch beiden gelernt?
Ach, der Piri – der macht uns doch noch was vor. Aber vor allem muss er auf uns aufpassen, sonst werden wir übermütig.

Deine Essens-Vorfreude beim Jagdhof?
Jaaa, das Essen ist der Hammer! Das geht mit dem Frühstück los, wo ich mit Ines immer an der Saftpresse mächtig Spaß habe. Da gab’s schon die übelsten Kreationen. Dann Nachmittag Kaffee und ein soooo leckerer Kuchen. Und zu guter Letzt kommt dann auch noch das, ich glaub 8-Gänge-Menü. Die Portionen sind nicht riesig und das ist auch gut so, weil du einfach unbedingt alles essen musst. Jetzt hab ich hier länger geantwortet als zum Thema Bike oder? Hm...

Auf was müssen sich Lady-Kracher-Teilnehmer einstellen?
Das wir geile Trails rocken, das wir den ganzen Tag Spaß haben werden und unglaublich viel gelacht wird. Sie müssen uns den ganzen Tag ertragen und den ganzen Abend dann auch noch. Dazu dann eben das Essen und da wäre dann noch Wellness, Sauna, Whirlpool und der Sonnenuntergang. Mei, bin ich froh, dass ich eine der Teilnehmerinnen bin!



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Dienstag, 28. Juli 2015 00:00

Vom 24.10. – 29.10.2015 geht es im Bike Hotel Jagdhof mit den Lady-Krachern Ines Thoma und Antje Kramer richtig zu Sache – und das nicht nur auf den Trails. Die Damen sind nicht nur Top-Bikerinnen, sondern auch Top-Menschen. Das finden sie auch von der jeweils anderen. Wir haben sie getrennt voneinander zueinander befragt...

Was kann Antje besonders gut auf dem Sattel?
Braaaap – Vollgas, Steinfelder, große Sprünge. Wenn anderen das Lachen vergeht, ist Antje in ihrem Element und schafft es selbst bei einem noch so großen Table-Sprung das Grinsen nicht zu vergessen.

Was kann Antje besonders gut im Leben?
Management – 10 Jahre lang die Deutsche Downhill Szene dominieren und gleichzeitig Vollzeit als Krankenschwester mit Stationsleitung arbeiten. Das ist echt unglaublich!!

Was kann Antje überhaupt gar nicht?
Zuschauen – wenn andere arbeiten, Rennen fahren oder Hilfe brauchen. Antje ist immer dabei, immer zur Stelle und immer am Start.

Was hast Du von Antje gelernt?
Freude – am Fahren, am Leben, am Rennsport, am Vollgasgeben.
Niemals Aufgeben – egal wie schlimm die Verletzung oder eine Niederlage. Antje ist so hart im Nehmen und immer motiviert. Genial!
Linienwahl – wenn Antje hinter mir fährt schreit sie im 10-Sekunden-Takt: „gerade, drüber, leichtmachen, Sprung…“

Was hat Piri von Euch beiden gelernt?
Multitasking – dass man gleichzeitig über Gott und die Welt plaudern, lachen und dabei eine Spitzkehre fahren kann.

Deine Essens-Vorfreude beim Jagdhof?
Birchermüsli - mit frischem Obstsalat beim Frühstücksbuffet. Ich liebe es!

Auf was müssen sich Lady-Kracher-Teilnehmer einstellen?
Trailgenuss – genial gesellige Südtiroler Biketage mit Einkehrschwung, Tipps zum Bike-Setup, zur Position auf dem Bike, spontane Fahrtechniksessions im Gelände und vor allem auf ansteckende Lachattacken von Piri, Antje und mir.



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Samstag, 25. Juli 2015 00:00

Kennen Sie den, den „Goldenen Engel“, die deutsche Radsportlegende der 70er-Jahre?

Deutscher Verfolgungsmeister, Radsportler des Jahres 1977, mehrmaliger Etappensieger und 15 Tage Träger des Gelben Trikots bei der Tour de France – das sind nur ein paar Highlights seiner Karriere. Und unser Highlight für Sie: Im April 2016 können begeisterte Hobbyradsportler im Jagdhof eine ganze Woche mit ihm roadbiken! Lernen Sie den sympathischen, lockeren Ex-Profi und heutigen Trainingsexperten Didi Thurau persönlich kennen – und gehen Sie mit ihm 5 Tage lang in einer kleinen Gruppe auf Tour. Erfahren Sie mit Didi Thurau die schönsten Straßen des Vinschgau & Meranerland in der Frühlingssonne und profitieren Sie von seinem riesigen Know-how. Und keine Angst: Wir bilden kein Elite-Team und keine Renn-Einheit. Alle durchschnittlich trainierten Rennradler sind hier bestens aufgehoben und können bedenkenlos teilnehmen, gut mithalten – und werden immens viel Spaß haben.
Wir freuen uns auf Sie. Und Didi Thurau auch!

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Sonntag, 19. Juli 2015 00:00

Da geht noch was: Bike-Stars, Bergab-Spaß & hervorragende Wetteraussichten.
Ende Oktober ist in den meisten mitteleuropäischen Regionen wohl die fadeste Zeit des Jahres.

Es ist schon lang kein Sommer mehr, aber der Winter noch lang nicht da. Was tun als Biker?
a) Du packst Dich in dicke Sachen und redest Dir die Ausfahrt durch Matsch und Nebel schön.
b) Du packst Deine Sachen und fährst ins warme Vinschgau, um mit zwei der weltbesten Riderinnen immens viel Spaß zu haben. Alle, die jetzt eher gen Option b) tendieren dürfen weiterlesen:

Vom 24.10. - 29.10.2015 kommen Ines Thoma und Antje Kramer in den Jagdhof, werden den Geräusch- und Spaßpegel dort in gefährliche Höhen treiben und es bergab immens krachen lassen. Und das mit einer Gruppe an Damen & Herren, die es zum Finale nochmal wissen wollen. Und mit Jagdhof-Chef Piri, der die ganze Saison auf diese vier Tage hintrainiert hat – vom Wadenmuskel bis zum Lachmuskel.
Deine Bike-Skills werden zum Finale von Ines und Antje noch einmal gut nach oben geschraubt. Aber es werden vier anspruchsvolle Enduro-Tage auf den Vinschger Trails und entsprechend sind die Grundvoraussetzungen: fahrtechnisch souverän sollte man sein und einiges an Trail-Erfahrung mitbringen.
Ines Thoma ist eine der weltweit besten Enduro-Fahrerinnen (hier ein aktuelles Interview zum kennenlernen), Antje Kramer ist 7malige Deutsche Downhill-Meisterin. Gemeinsam bieten sie Ende Oktober im Vinschgau hundertprozentige Anti-Fad-Garantie: langweilig wird’s weder auf, noch abseits der Trails.
Wichtig: 1. Die Lady-Kracher-Tage sind keineswegs ein Frauen-Event!
2. Um intensive persönliche Betreuung zu garantieren, ist die Teilnehmerzahl limitiert.
First come, first serve!

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Montag, 13. Juli 2015 00:00

Der Erfinder der Bahnentour Davos-Klosters Thomi Giger...

...lud mich und seine Freunde am vergangenen Samstag zu einem Personal-Guiding auf 10.000 Tiefenmeter in seinem Heimatort ein. Start zu dem Bike-Highlight war bereits um 08.15 Uhr mit der Parsenn Bahn, dann die Rinerhorn Bahn, Gotschna Seilbahn und am Ende die Madrisa Umlaufbahn. Thomi machte von Anfang an mächtig Druck, da er die Bahnentour mit uns an einem Tag durchziehen wollte. Es ist kaum zu glauben, mittags aßen wir Pizza vom Pizza-Service während einer Seilbahnfahrt. Nachmittag kamen wir einmal an einem Brunnen vorbei, wo wir schnell unsere Trinkblasen füllen konnten. An der Gotschna Seilbahn zog ich mir bei der zweiten Auffahrt eine Cola aus dem Automaten. Die letzte Bergfahrt mit der Madrisa Bahn erreichten wir gerade noch bevor die Liftangestellten Feierabend machten. Spätestens jetzt wusste ich wieso Thomi den ganzen Tag so Druck machte! Am Ende standen wir um kurz vor 18 Uhr am Bahnhof in Küblis und hatten es tatsächlich geschafft die Davoser Bahnentour an einem Tag zu meistern. Mit der Rhätischen Bahn ging es dann um 18.10 Uhr wieder zurück zum Ausgangspunkt der Tour nach Davos.
Lieber Thomi, es war ein geiler Bike-Tag den ich mit euch zusammen erleben durfte, auch wenn ich kaum Zeit hatte das sensationelle Panorama der Engadiner-Bergwelt zu bewundern.
Fazit: ich kann die Tour jedem empfehlen der sicher und gut Trails fahren kann und sich bewusst ist, dass man von morgens 08.15 Uhr bis abends immer Vollgas die Trails rocken muss. Entspannter wäre die Bahnentour Davos-Klosters sicherlich an zwei Tagen zu bewältigen, aber wer will schon entspannt Trailrocken!   Die wenigen Bilder die ich während der Tour machen konnte findet ihr hier!



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Dienstag, 23. Juni 2015 00:00

Sie hat ihren fixen Platz auf dem Schreibtisch, schaukelt in der Handtasche und darf oft sogar mit ins Kino: Die Rede ist von der Wasserflasche! Viele sind inzwischen darauf bedacht, ihren Organismus mit ausreichend Wasser zu versorgen, Wasser macht fit, ist gesund und wichtig, doch wie immer im Leben gibt es auch beim Wassergenuss das gewisse Maß!

Kann man eigentlich zu viel trinken?

Ja, kann man, denn der Körper kann pro Tag nur eine bestimmte Menge an Flüssigkeit ausscheiden. Ein gesunder Erwachsener kann ziemlich viel Wasser an einem Tag verkraften, sogar bis zu zehn Liter. Aber Personen, die an Herz-, Nieren- oder Lebererkrankungen leiden, sollten aufpassen. Hier kann bereits eine wesentlich geringere Menge Gefahr bergen, denn die geschwächten Organe sind mit zu viel Wasser oftmals überfordert. DieTrinkmenge sollte in diesem Fall mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden. Auch Ausdauerathleten sind gefährdet, darunter Marathonläufer. Weil sie eine Austrocknung befürchten, trinken einige davon während des Wettkampfs deutlich zu viel reines Wasser. Doch hier kann das Gegenteil eintreten. Schlanke Frauen müssen hier noch vorsichtiger als Männer sein. Ebenfalls nicht ganz ideal: Wenn ein Mensch sehr viel klares Wasser trinkt und dabei wenig isst, das solltenvor allem Diättreibende beachten.

Wie viel Wasser ist am Tag empfehlenswert?

Ein gesunder Erwachsener sollte nur so viel trinken, wie er Durst hat. Trinken Sie 1,5 l Wasser an heißen Tagen und wenn Sie viel schwitzen, bis zu drei Liter am Tag. Bei einem erhöhten Flüssigkeitsbedarf aufgrund von starkem Schwitzen, Erbrechen usw. sollte man den Wasserhaushalt natürlich wieder auffüllen. Aber nicht nur mit reinem Wasser: Besser geeignet sind gesüßter Tee oder Elektrolytlösungen aus der Apotheke. Im Alter lässt das Durstgefühl nach, denn je älter die Menschen werden, umso schlechter funktioniert das Durstzentrum im Gehirn. Überprüfungstrick: Bei einem Mensch, der deutlich zu wenig Wasser zu sich genommen hat, bleibt eine gekniffene Hautfalte einfach so stehen und bildet sich nicht gleich wieder zurück.

Ach ja und noch etwas: Auf Vorrat trinken funktioniert zwar bei Kamelen, nicht aber beim Menschen ;-)!



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Freitag, 19. Juni 2015 00:00

Seit Anfang April glänzt die Bikeregion um Latsch mit einem neuen Flow-Trail. Nach dem Holy Hansen auf dem Schlanderser Nördersberg ist nun auf dem gegenüber liegenden Sonnenberg der Propain Trail entstanden.

Der Trail ist gleich über mehrere Varianten zu erreichen, entweder über den Höhenweg von St. Martin nach Patsch, oder von Latsch nach Vetzan und dann per Pedes ca. 750 Höhenmeter bis zum Traileinstieg am Schlanderser Sonnenberg. Der Propain-Trail wurde so angelegt, dass Trail-Liebhaber voll auf ihre Kosten kommen. Spitzkurven und flowige Passagen prägen das Bild bis nach Schlanders hinunter. Trailrocken vom Feinsten!
Der Trail wurde in nur 4 Wochen ab Genehmigung von der Bikeschule VinschgauBIKe gebaut. Der Bikehersteller Propain aus Ravensburg hat ein Teil-Sponsoring für den neuen Vinschgauer Trail übernommen und wird sich auch an der Instandhaltung mit beteiligen.
Als nächstes Vorhaben soll nun von der Tarscher Alm zur Talstation vom Sessellift ein neuer Trail projektiert und gebaut werden. In Latsch und Umgebung tut sich also in Sachen Biken auch für die Zukunft was!